Einführung in die Kontemplation

Tor zum Elijas-Haus, via integralis Lettland

Kontemplation

meint das schweigende und zugleich hörende Verweilen in Gottes Gegenwart. Das kontemplative Gebet wird geboren in einer Kultur der Stille, in der Worte, Bilder und Gedanken zurücktreten gegenüber dem Schweige und Höre. Wir überlassen uns dem göttlichen Geheimnis in der Tiefe unseres Herzens: Ich in Gott und Gott in mir.

Die innere Haltung wird getragen von der klaren Sitzhaltung, die wir aus der jahrhundertealten Erfahrung des Zen übernehmen. Der Körper wird zum Gefäß, der Atem zur Richtschnur auf dem Weg der inneren Öffnung. So verbinden sich Körper und Geist, Erde und Himmel im Gebet der Einung.

Via Integralis praktiziert Kontemplation als gegenstandslose Meditation. Sie verbindet darin die aus dem Buddhismus bekannte Übung des Zazen mit dem Erfahrungsweg christlicher Mystik.

Einführung: Sie sind herzlich eingeladen, den kontemplativen Weg kennenzulernen und die Praxis einzuüben. Bei einzelnen Kontemplationstagen werden Erstteilnehmende vor Beginn schon um 9:15 Uhr in die Sitzhaltung und Rituale eingeführt und im Laufe des Tages sorgfältig begleitet. Bei mehrtägigen Kursen gibt es am ersten Abend eine entsprechende Einführung.

Elemente der Einführung: Einführung in Sitzhaltung und Rituale, mehrere Stunden Meditation. Impulse aus der christlichen Mystik. Übungen zur Körperachtsamkeit. Einzelgespräch. Gottesdienst.