Aktuelles

Einweihungsfeier

Am Sonntag 20. Oktober 2019 haben wir das Zendo Offener Kreis gemeinsam mit Dr. Anna Myoan Gamma Roshi aus Luzern eingeweiht.

Ihr Grußwort:

Zwei Flügel – ein Körper – Stille

Das Zendo als Ort des EINEN Körpers: Möge das Zendo Offener Kreis Freiburg zum Ort der spirituellen Beheimatung für suchende Menschen werden.

Bild: Simone Böhnert
Bild: Simone Böhnert

Veröffentlicht von Gabriele Geiger-Stappel am 24. Oktober 2019

Segen empfangen – Ensōübergabe in Luzern

Im vergangenen Sesshin empfing Gabriele Geiger-Stappel gleich zwei Ensōs von Anna Gamma Roshi. Einen für den Meditationsraum „Two Wings“ in Freiburg i.B., den sie mit ihrem Mann Bernhard Stappel aufgebaut hat. Hier finden christliche Kontemplation und Zen klar getrennt einen gemeinsamen Raum. Den zweiten empfing sie für das Zendo Offener Kreis Glarus, das von meiner Frau Delia und mir gehütet wird. Dort ist Gabriele Geiger-Stappel die spirituelle Leiterin.

Einen solchen Ensō überreicht zu bekommen hat grosse Symbolkraft. Der Kreis steht allgemein für Erleuchtung, Stärke, Leere und Form. In unserem Kontext steht er auch für die Verbindung mit den Offenen Kreise in Luzern, Freiburg i.B. und Bosnien. Gestärkt durch das wachsende Netzwerk gewinnt unser Sein und Tun an Tiefe, Verbindlichkeit und Struktur.

Die Ausstrahlungskraft der Kalligraphie von Susan Butti ist beeindruckend und hat mich zu Tränen gerührt. Diese Kraft wirkt wie ein permanenter Segen für alle Meditierenden, die den Weg in die Offenen Kreise finden.

So verkörpern wir unter diesem Segen unser gemeinsames Ziel aus der Illusion der Getrenntheit zu erwachen, um dem Leben in all seinen Formen zu dienen.

In Verbundenheit, Sebastian Herting

Ensō-Übergabe Mai 19
Veröffentlicht von Gabriele Geiger-Stappel am 17. Juni 2019

MUSARA – Eine Reise in die Philippinen

Zum Jahreswechsel reiste ich gemeinsam mit Maria Christina Eggers vom Zen Zentrum offener Kreis Luzern und unter der Leitung von Dr. Anna Gamma in die  Philippinen. Im Laufe des vergangenen Jahres haben wir uns in einer Gruppe auf diese Aufgabe vorbereitet. Die Hintergründe und was wir erlebten ist in den Berichten von Maria Christina Eggers im Blog wiedergegeben: https://www.zenzentrum-offenerkreis.ch/blog-list.html.

Ich selbst spüre eine tiefe Erschütterung über das Erlebte, die mich verändern wird. Es gibt sicher die Gelegenheit, nach einem Meditationsabend zu erzählen und auszutauschen.

Ich freue mich sehr, dass wir am Dienstag 15. Januar und Donnerstag 17.Januar nun in unseren neuen Räumen im Schlippehof 8 mit der Stille am Abend wieder regelmäßig beginnen können. 18.30 – 19.45 Uhr. Herzlich willkommen! (Gut zu erreichen über Tram 1, Betzenhauser Torplatz)

 

 

Veröffentlicht von Gabriele Geiger-Stappel am 12. Januar 2019

Die Praxis der Stille zieht um…

Zum Jahreswechsel 2019 ziehen wir mit der Praxis der Stille in den Stadtteil Betzenhausen, wo wir mit einem neuen Meditationsraum im Haus Schlippehof 8 unsere wöchentlichen Kontemplationsabende weiterführen:

dienstags und donnerstags abends ab 18.30h. 

Bisher waren wir in den Praxis-Räumlichkeiten von Gabriele in der Fedderstrasse 5a im Stadtteil Stühlinger zuhause.
siehe auch Abend-Meditation

Veröffentlicht von Bernhard Stappel am 4. Januar 2019

Wir ehren und würdigen unseren großen Lehrer, Bernie Glassman Roshi, der am 4. November verstarb:

Bernie Glassman Roshi

Niklaus Brantschen
hat uns heute über den Tod von Bernie Glasman informiert und dazu folgendes geschrieben:

Am vergangenen Sonntag, 4. November, ist Glassman-Ro̅shi, unser geliebter und geschätzter Lehrer und Freund, von uns gegangen. Im Januar 2019 wäre er 80 geworden. Bernie war über 20 Jahre – von der christlich-buddhistischen Tagung 1994 bis zur Konferenz «Zen im Westen» 2014 – eng mit dem Lassalle-Haus verbunden. Im Januar 1999 haben Pia Gyger und Niklaus Brantschen von ihm Inka-Sho̅mei, das Siegel der Bestätigung, bekommen. Anlässlich der Begründung ihrer neuen Zen-Linie, hatte Bernie Glassman folgendes geschrieben:

«Mein Einsatz im sozialen Bereich, meine Art und Weise des Lehrens, welches die Formen vieler traditioneller Institutionen übersteigt, entsprach dem Suchen von Niklaus und Pia. Ich gab ihnen nicht nur Inka-Sh𝑜̅mei, und stand ihnen nicht nur Pate bei der Gründung ihrer eigenen Zen-Linie, sondern ermutigte sie auch, eine Kontemplationsschule in der christlichen Tradition zu gründen. Diese Schule, sie nennen sie Via Integralis, verbindet Zazen und christliche Mystik». (Bernie Glassman)

Siehe auch den Artikel von Bernie Glassman (zum Download):
Erleuchtung heisst Dienen

Veröffentlicht von Gabriele Geiger-Stappel am 7. November 2018